AHIT®-Therapie: Nutzung der körpereigenen Potentiale

Unterstützen Sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers und nutzen Sie eine Chance auf ein Leben mit höherer Lebensqualität…

AHIT®-Therapie

Die AHIT® (Autologe Immuntherapie) ist ein therapeutisches Prinzip zur individualspezifischen Behandlung von Krankheiten, die auf eine Fehlfunktion des menschlichen Immunsystems zurückzuführen sind.

Die AHIT®-Therapie verbindet die klassische mit der naturheilkundlichen Medizin. Sie wird mit großem Erfolg in der Therapie so genannter atopischer (allergischer) Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, Schuppenflechte (Psoriasis) und Rheuma eingesetzt. Auch bei weiteren schwerwiegenden Zivilisationskrankheiten konnte die AHIT® als adjuvante Therapie erfolgreich eingesetzt werden. Eine adjuvante Therapie ist eine ergänzende, unterstützende Therapie, die zusätzlich zu einer herkömmlichen Therapie angewendet wird.

AHIT

Die AHIT®-Therapie wurde 1985 von dem Ludwigshafener Arzt Dr. med. Horst Kief entwickelt und ist eine immunmodulierende Therapie, deren Ziel es ist die körpereigenen Abwehrkräfte zu regulieren und zu stärken und damit den Körper zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte anzuregen. Die AHIT®-Therapie ist als ganzheitliche Therapieform zu verstehen.

Sie wird schwerpunktmäßig bei Patienten mit Erkrankungen des atopischen und des rheumatischen Formenkreises angewandt.

Hauptindikationen sind:


Aus Blut und/oder Urin des Patienten werden Medikamente produziert, die individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sind. Immunologisch wirksame Bestandteile aus dem Blut und/oder dem Urin des jeweiligen Patienten werden gewonnen, aktiviert, biochemisch modifiziert und zu einem pharmazeutischen Präparat aufgearbeitet. Ein Individualarzneimittel, einzigartig und nur für die Anwendung des jeweiligen Patienten vorgesehen.

Einen Grundpfeiler der AHIT®-Therapie stellt die Theorie des Idiotyp-Antiidiotyp-Immunkomplexes dar. Sie besagt, dass bei der Bindung eines Antikörpers an ein Antigen strukturelle Veränderungen an bestimmten Regionen des Antikörpers stattfinden können. Diese umstrukturierten Antikörper stellen für den Organismus ein neues Antigen dar, mit der Konsequenz, dass vom Immunsystem nun entsprechende Antikörper gegen diesen veränderten Antikörper gebildet werden. Es entsteht also ein "Anti-Antikörper".

Dieser Mechanismus wird in der AHIT®-Therapie gezielt genutzt, in dem diese Modifikation (Umstrukturierung) von Antikörpern außerhalb des Körpers vorgenommen wird. Der Patient erhält mit der Verabreichung seines Individualarzneimittels in Form von Tropfen oder Injektionen seine eigenen, modifizierten Antikörper und deren Fragmente zurück. Gegen diese werden neue Antiköper gebildet, so dass die bisherige überschießende Reaktion gemindert, die Antiköperproduktion reguliert und der Krankheitsprozess gestoppt wird.

In Anbetracht der Tatsache, dass immer mehr Menschen an Erkrankungen des atopischen Formenkreises leiden, stellt die AHIT®-Therapie als eine sanfte Behandlungsmethode eine wirkliche Chance und Hoffnung für die Betroffenen dar.

Je nach Alter, Diagnose und Schweregrad der Erkrankung wird in Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient die optimale Therapieform ausgewählt.

Der Patient erhält die speziell für ihn produzierten Medikamente nicht im Nativzustand, sondern vielmehr in bestimmten Verdünnungen, sogenannten Dilutionen. Für die Steuerung der Therapie bedient man sich hier jener diskreten und leisen Impulse, die der Homöopathie zu eigen sind.

So individuell das jeweilige patienteneigene Medikament ist, so individuell können die Darreichungsform und die Dosierung der Medikamente sein.

Generell werden Präparate auf der Basis von Eigenurin in Form von Tropfen zum Einnehmen hergestellt. Entsprechend dem individuellen Dosierplan wird die Anzahl und Stärke der Tropfen nach einem bestimmten Schema erhöht.

AHIT®-Präparate auf der Basis von Eigenblut werden als Tropfenpräparate angeboten oder als Kombinationspräparate in Form von Tropfen und Spritzen zur subkutanen (unter die Haut) Injektion. Die Anzahl und Höhe der Dilutionen ist individuell verschieden und abhängig von der Schwere der Erkrankung und dem Alter des Patienten.

Sämtliche Präparate werden auch als Inhalat oder Nasenspray angeboten. Die Anwendung in dieser Form erfolgt meist zusätzlich zur eigentlichen Therapie in Form von Spritzen und/oder Tropfen.

Ein individueller Dosierplan erleichtert die Anwendung der Medikamente.

Die Art der Therapie und ihre Dosierung sind abhängig von Alter, Diagnose und Schweregrad der Erkrankung.